Steinitzsteg: Donaukanal bis Prager Straße | Beradelungen Wien 2026

Der Steinitzsteg ist eine wichtige Verbindung für Rad- und Fußverkehr über die Donau. Warum muss diese dann für 4 Jahre gesperrt werden? Das erzähle ich euch in diesem Video und wie man weiter zur Prager Straße fährt.

Transkript

Hallo, willkommen zur heutigen Beradelung!

Vier Jahre lang soll die Brücke, auf der wir gerade stehen, gesperrt werden: der Steinitzsteg. Warum das so ist, und was die Proteste ergeben haben, werde ich euch in diesem Video zeigen.

Kommt mit!

Zuerst ein Blick auf die Karte.

Der Steinitzsteg befindet sich im Norden der Stadt und verbindet die Bezirke Döbling und Brigittenau über Donau und Neue Donau mit dem Bezirk Floridsdorf.

Jetzt im Detail:

Wir starten an der Abzweigung vom Donaukanal und fahren durch den Knoten Nußdorf zum Beginn des Steinitzstegs. Am anderen Ende kommen wir zur Sinawastingasse, einer Fahrradstraße. Ab Jedleseer Straße führt ein Radweg entlang des Autobahnzubringers zur Prager Straße.

Und dann fahren wir die Strecke wieder zurück um alle möglichen Details und Problemstellen zu sehen, dann bilde ich ein Fazit.

Die wichtigsten Verbindungen:

Die Radroute Donaukanal führt ins Zentrum, sowie nach Norden als Donauradweg Richtung Klosterneuburg.

Die Donauinsel ist nicht nur ein Naherholungsgebiet, sie verbindet auch über die anderen Brücken die angrenzenden Bezirke.

Das gleiche gilt auch für das andere Ufer der Neuen Donau, nach Norden geht es nach Jedlesee sowie als Donauradweg Richtung Korneuburg.

Die Prager Straße führt auf einem neuen Radweg ins Zentrum Floridsdorfs, sowie Strebersdorf.

Auf die anderen Verbindungen werde ich während der Fahrt eingehen.

Jetzt geht’s los!

Wir befinden uns am Donaukanal kurz vor der Abzweigung.

Wegweiser zeigen die Eurovelo Radrouten an, sowie zu Donauinsel und Nordsteg.

Nordsteg? Ja, so hieß der Steinitzsteg bis 2009. In den knapp 20 Jahren ist wohl niemand auf die Idee gekommen, die Wegweiser zu tauschen. Zur Geschichte aber später mehr.

Inzwischen fahren wir durch den Knoten Nußdorf mit seinen ineinander verschlungenen Brücken.

Ich finde das ja eigentlich ziemlich cool, es erinnert mich an Computerspiele die in einer dystopischen Zukunft spielen.

Apropos dystopisch: An der Farbe des Rasens sehen wir, dass Wien heuer schon eine extreme Hitzewelle hinter sich hat. Auch andernorts haben sich die Gräser ins hellbraune verwandelt.

Und da kommen wir zum Beginn des Steinitzstegs. Auffällig: zur Fahrbahn der angrenzenden Nordbrücke gibt es nur eine Leitplanke. Das hat einen Grund: der Steg wurde nämlich als Ersatzbrücke für Sanierungsarbeiten der Nordbrücke, Teil der Autobahn A22, in den 1990ern gebaut.

Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten wurde der Steinitzsteg für den Radverkehr und Fußverkehr adaptiert.

Und jetzt, 30 Jahre später, ist es wieder so weit. Die Nordbrücke ist sanierungsbedürftig, und wieder soll der Kfz-verkehr über den Steinitzsteg geleitet werden. Fünf Jahre lang.

Das Blöde: der Steinitzsteg hat sich inzwischen zu einer sehr wichtigen Verbindung entwickelt, die für viele Personen nicht mehr wegzudenken ist – pro Tag werden mehrere tausend Nutzys gezählt.

Ich bleibe kurz stehen um einen Blick über die Donau zu werfen. Im Norden sehen wir Kahlen- und Leopoldsberg, im Süden einige Hochhäuser sowie die nächste Brücke, die Floridsdorfer Brücke.

Diese ist auch die nächste mögliche Alternative mit ca. 850 Meter Abstand. Besonders für den Fußverkehr ist das eine zu große Distanz.

Nach der Ankündigung ist natürlich gleich ein Aufschrei durch Bevölkerung und die Medien gegangen. Die Brücke sei viel zu wichtig um sie zu sperren. Ob es nicht andere Möglichkeiten gibt?

Gürtelliebe und andere Organisationen haben Protestaktionen organisiert, eine Petition schaffte die erforderlichen 500 Unterschriften in rekordverdächtigen 6 Tagen.

Die Radlobby fordert, dass nur einer der zwei Fahrstreifen für die Sanierung verwendet wird und der andere weiterhin dem Rad- und Fußverkehr zur Verfügung steht.

Die ASFINAG pocht aber auf ihre Verträge. Die Stadt kann oder will kein Machtwort sprechen.

Auch andere Varianten wurden überlegt, z.b. ein weiterer Brückenneubau. Aber das wäre in Zeiten knapper Budgets nicht umsetzbar.

Es bleibt also dabei, die Floridsdorfer Brücke wird zur Ersatzroute.

Die Proteste waren trotzdem erfolgreich, die Dauer der Sperre wurde auf vier Jahre gekürzt, außerdem wurden auf der Ersatzroute zwei Maßnahmen angekündigt:

Statt des steilen und kurvigen Weges durch den Wasserpark, wird ein Radweg entlang der Floridsdorfer Hauptstraße gebaut; sowie ein Lückenschluss an der Adalbert-Stifter-Straße zur Lorenz-Müller-Gasse.

Immerhin werden diese Verbesserungen auch nach Abschluss der Sanierung bestehen bleiben.

Der nächste Wegweiser schickt uns nach Jedlesee. Bei meinem ersten Filmversuch hat mich dieser fehlgeleitet und ich bin abgebogen. Unsere Route führt allerdings geradeaus weiter. Nun, das Thema Wegweiser kritisiere ich immer wieder in meinen Beradelungen.

Mit dieser letzten Kurve kommen wir wieder fast auf die Fahrbahn der Autobahn, nur ein Schranken hält uns von der Weiterfahrt ab. Wir müssen scharf rechts abbiegen.

Die eigentliche A22, die Donauuferautobahn, verläuft rechts parallel zu unserem Weg. Die Nordbrücke zusammen mit der Hochstraße zu Prager und Brünner Straße ist ein Autobahnzubringer.

Kaum auf Straßenniveau angekommen, begrüßt uns ein Fahrradstraßen-Schild. Radfahrende dürfen nicht behindert werden und können nebeneinander fahren. Rechtlich macht es kaum Unterschied, da die Sinawastingasse sowieso eine Sackgasse für den Kfz-Verkehr ist.

Benannt ist die Sinawastingasse nach Anna Sinawast, gestorben 1891. Erstaunlich, ist diese nämlich die erste nach einer Frau benannten Straße in Floridsdorf – damals, 1901, noch eine eigene Gemeinde. Sie war auch keine berühmte Person, sondern Dienstbotin beim Gemischtwarenhändler Josef Schwaiger. Ihre Ersparnisse hat sie einer Stiftung für – Zitat – „arme alte weibliche Dienstboten der alten Ortsgemeinde Floridsdorf“ vermacht. Danke Floridsdorfer Zeitung für diese Recherche, Link in der Videobeschreibung.

Kurz vor der Jedleseer Straße zweigt ein Zweirichtungsradweg ab, auf den wir jetzt auch fahren. Dieser wurde zusammen mit der Fahrradstraße im Jahr 2023 errichtet.

An der Jedleseer Straße scheint viel Kfz-Verkehr zu sein. Für unerfahrene Radfahrys, z.b. Kinder oder alte Menschen, ist es zeitweise sicherlich nicht leicht die Straße zu queren.

Ich finde, hier gehört eine Querungshilfe her, z.B. ein eine mittige Verkehrsinsel um die Fahrrichtungen getrennt queren zu können oder ein Schutzweg.

Nach der Schwaigergasse wird der Radweg zu einem gemischten Geh- / Radweg. Diese sind abzulehnen, da es zu Konflikten zwischen Fußgehys und Radfahrys kommt. Solche Infrastrukturen werden in den Richtlinien nur bei sehr geringer Passantyfrequenz empfohlen: weniger als 30 Personen pro Stunde.

Da der Weg aber recht breit ist, gäbe es eine einfache Lösung: eine Teilung, z.B. links Radweg, rechts Gehweg.

Der Weg teilt sich: nach links zur Prager Straße, nach rechts in das Grätzl.

Hier kommt eine gefährliche Situation: der Tunnel Arnoldgasse unter der Autobahn ist uneinsichtig. Würde mich nicht wundern, wenn es hier immer wieder zu Kollisionen kommt.

Hier sollten Verbesserungen der Sichtbeziehungen oder eine Verschwenkung des Weges umgesetzt werden, oder Warnhinweise von allen Richtungen angebracht werden.

Am letzten Abschnitt ist der Weg sehr schmal, obwohl dies noch immer ein gemischter Geh-/Radweg ist.

Zuerst queren wir die Autobahnabfahrt, wo wir zufällig Grün haben.

Dann kommen wir bei der Querung Prager Straße zum Stehen.

Rechts befindet sich übrigens eine Straßenbahnstation der Linien 26 und 27, Nordbrücke. Leider habe ich im Umfeld keine Radabstellanlagen gefunden, dabei wäre das für Bike&Ride wichtig.

Und damit sind wir am Ende der Hinfahrt angekommen. Leider befindet sich hier an der Prager Straße nur ein schmaler gemischter Geh-/Radweg. Unangenehm und nicht mehr zeitgemäß.

Während ich das Rad umdrehe, werfen wir einen Blick auf das Hauptradverkehrsnetz der Stadt Wien.

Die Route – mit der Verbindung über den Nußdorfer Steg über den Donaukanal nach Döbling – ist Teil des Basisnetzes, also der höchsten Kategorie.

Als Umleitung bietet sich eigentlich nur die Floridsdorfer Brücke an. Hier die zwei geplanten Maßnahmen: zur Floridsdorfer Hauptstraße sowie der Lückenschluss Adalbert-Stifter-Straße.

Am Steinitzsteg kreuzen sich zwei Eurovelo-Routen.

Das sind internationale Radfernwege, die vor allem touristisch genutzt werden. Der Eurovelo 6 führt von der französischen Atlantikküste nahe Nantes entlang Loire, Rhein und Donau bis ans schwarze Meer. Der Eurovelo 9 führt von Danzig an der Ostsee an die Adria.

Und hier sehen wir deren Kreuzung in Wien am Steinitzsteg: Eurovelo 6 und Eurovelo 9.

So, jetzt geht’s wieder retour. Wir sehen, dass die Bodenmarkierung zum Abbiegen entfernt wurde. Von hier zum Floridsdorfer Spitz wurde erst 2024 ein Radweg errichtet, der großteils auch getrennt vom Fußverkehr verläuft.

Wenn ihr findet, ich solle diesen Radweg beradeln, dann schreibt mir doch in die Kommentare und abonniert meinen Kanal!

Was die Umrisse auf der Fahrbahn wohl bedeuten? Hat es hier einen Unfall gegeben, wo ein Auto auf der Seite zu liegen kam?

Eine kleine Recherche ergab: Ja, im März kam es zu einer Kollision zweier Kfz. Zur Ursache fand ich allerdings keine Angaben.

Diesesmal müssen wir auch an der Autobahnabfahrt warten.

Die Gemeinde Floridsdorf entstand 1894 aus Zusammenlegung der Ortschaften Donaufeld, Jedlesee und Neu-Jedlersdorf und zählte 30.000 Einwohnys. Es gab damals Überlegungen es entweder an Wien einzugemeinden oder aber sogar als Hauptstadt Niederösterreichs aufzubauen.

Schließlich erfolgte doch 1904 die Eingemeindung zu Wien, zusammen mit den anderen Ortschaften links der Donau: Aspern, Hirschstetten, Kagran, Leopoldau, Stadlau und Teilen angrenzender Machfeldgemeinden.

1938, unter Nazi-Herrschaft, wurden noch weitere Orte eingemeindet, u.a. Korneuburg, dafür wurden die südöstlichen Teile abgetrennt, die heute den Bezirk Donaustadt bilden. 1954 wurden ein Großteil der 1938 eingemeindeten Gebiete wieder rückgegliedert.

Mit ca. 190.000 Einwohnys ist Floridsdorf nach Donaustadt und Favoriten der drittgrößte Bezirk in Wien.

Die Schwaigergasse links ist nach Josef Schwaiger (1805-1893) benannt, dem Arbeitgeber von Anna Sinawast.

Vorsicht schrägparkende Kfz! Hier fehlt eine Linie die den Schutzstreifen kennzeichnet. Laut Richtlinien sollte er 75cm breit sein, neben Fahrstreifen 50cm.

Die Jedleseer Straße gilt auch als Radroute, allerdings gibt es nur beidseitige Mehrzweckstreifen neben parkenden Autos. Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich wegen der permanenten Dooringgefahr – also, dass unachtsame Autofahrys die Tür öffnen und Radfahrys gefährden.

Oh, cool. Ein WienMobil E-Lastenrad!

Aktuell sind wir nicht nur im Bezirk Floridsdorf, sondern auch im gleichnamigen Bezirksteil unterwegs. Benannt ist Floridsdorf nach dem Propst Floridus Leeb (1731-1799) vom Stift Klosterneuburg, der Liegenschaften an Siedlerfamilien abgegeben hat.

Links befindet sich der Floridsdorfer Aupark, ein – Zitat – romantischer, naturbelassener, extensiv gepflegter Aupark.

Seit 1996 wachsen hier 10 japanische Zierkirschen, die von der Floridsdorfer Partnerstadt Katsuchika, Japan gespendet wurden.

2023 wurde ein Wasserspielplatz eingerichtet, wo sich Kinder auf 100 m² austoben und abkühlen können.

Durch den Park führt auch ein Radweg Richtung Zentrum Floridsdorfs.

Die Geschichte der Nordbrücke geht auf das 19. Jahrhundert zurück. An ihrer Stelle wurde 1870 die erste Brücke der Nordwestbahn errichtet, 1908 ein weitere Brücke für ein zweites Gleis. Die Fundamente wurden bereits ursprünglich für zwei Brücken dimensioniert.

1945 sprengte die Wehrmacht beim Rückzug die Nordwestbahnbrücke. Der Betrieb wurde nicht wieder aufgenommen, sondern auf die Nordbahnbrücke verlagert, die zwar auch zerstört aber leichter wiederherstellbar war.

Stattdessen wurde 1962 bis 1964 die Brücke unter Verwendung bestehender Brückenpfeiler zur Straßenbrücke umgebaut – die Nordbrücke war geboren.

Bei der Sanierung dieser Brücke in den Jahren 1995 bis 1997 wurde dann, wie schon vorher erwähnt, der Nordsteg bzw. heute der Steinitzsteg errichtet. Zuvor bestehende Gehwege auf der Nordbrücke wurden entfernt.

Schon bald nach Errichtung wurde die Brücke umgangssprachlich als „die gelbe Brücke“ bezeichnet, auch heute kennen viele nicht ihren echten Namen.

Nach wem ist jetzt eigentlich der Steinitzsteg benannt? Wilhelm Steinitz (1836-1900) war ein bedeutender Schachspieler der mit seiner wissenschaftlichen Herangehensweise Grundsätze für eine moderne Schachtheorie gelegt hat.

Hier nach Links ist übrigens die Abzweigung zur Donauinsel.

Die Holzwände verraten, dass hier auch eine Baustelle besteht. Auf der Donauinsel wird nämlich aktuell ein Wasserwerk zwischen Steinitzsteg und Nordbrücke errichtet. Zukünftig wird aus 17 Grundwasser-Brunnen in den Schutzgebieten Donauinsel und Nußdorf Wasser entnommen und im Wasserwerk aufbereitet. Es wird pro Sekunde 1.000 Liter Trinkwasser liefern, was 22 Prozent des durchschnittlichen Tagesbedarfes entspricht.

Zur Geschichte der Donauinsel habe ich bereits in den Beradelungen zur Donaustadtstraße und zum Rad-Highway Nord Teil 2 einiges erzählt.

Kurz: Nach der Donauregulierung 1870 wurde östlich zum Hauptstrom ein Überschwemmungsgebiet als Hochwasserschutz angelegt. Einige Hochwasser führten trotzdem zu Überschwemmungen, worauf ab 1972 ein Entlastungsgerinne geschaffen wurde – die heutige Neue Donau, abgetrennt durch die 21km lange Donauinsel.

Beide dienen heute als Naherholungsgebiet.

Ich finde diese Brücke für den Rad- und Fußverkehr wirklich angenehm und praktisch – was aber sehr unangenehm ist, ist das konstante Dröhnen der Fahrzeuge von der benachbarten Autobahnbrücke.

Dies ist mir auch bei einer Wanderung am Leopoldsberg aufgefallen. Die Aufenthaltsqualität wird wirklich von der Autobahn im Tal getrübt.

Leider wird dies auch durch die Umstellung auf Elektroautos nicht besser werden, da bei den gefahrenen Geschwindigkeiten Wind- und Rollgeräusche das Motorgeräusch bei weitem übertönen.

Was helfen würde: Niedrigere Geschwindigkeiten und weniger Kfz-Verkehr.

Nach links zweigt die Verbindung über den Nußdorfer Steg nach Döbling ab.

Damit sind wir wieder auf Festland, wobei es sich hier eigentlich auch um eine Insel handelt, nämlich zwischen Donau und Donaukanal. Bis zur Donauregulierung 1870 hat sich die Donau immer wieder neue Wege durch die Landschaft gesucht, wobei der Donaukanal erhalten wurde, da er wichtig für den Handel war.

Nach links geht es über den Kapaunplatz Richtung Friedrich-Engels-Platz.

Und damit sind wir wieder am Donaukanal angekommen. Hier weiter geht es ins Zentrum, aber das ist ein Fall für eine andere Beradelung.

Mein Fazit:

Ich kann verstehen, dass sich der Steinitzsteg zu einer wichtigen Verbindung für Rad- und Fußverkehr entwickelt hat. Es gibt nicht viele Verbindungen über die Donau und dieser Weg ist angenehm breit und einladend. Nur der Lärm von der angrenzenden Nordbrücke trübt die Aufenthaltsqualität.

Schade, dass sich keine bessere Lösung finden ließ, als die Totalsperre für Rad- und Fußverkehr.

Immerhin hat die Stadt Wien die Aufwertung der Strecke für den Radverkehr über die Floridsdorfer Brücke angekündigt.

Ich denke, für viele Wege kann das tatsächlich eine sinnvolle Alternative sein, vor allem da es die neuen Radwege an Prager und Floridsdorfer Straße gibt. Außerdem wird endlich der seit Jahrzehnten geforderte Lückenschluss an der Brünner Straße gebaut.

Der Fußverkehr bleibt allerdings außen vor. Ich hoffe, das viele Leute zumindest auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen können.

Was sagt ihr zum Steinitzsteg? Fährt ihr öfter darauf? Was habt ihr vor, während der Zeit der Sperre zu machen? Schreibt es mir doch unten in die Kommentare!

Wenn ihr euch bessere Infrastruktur wünscht, dann schreibt doch euren Bezirksvorstehys. Erwartet keine schnellen Änderungen, aber steter Tropfen höhlt den Stein.

Außerdem empfehle ich, Mitglied bei der Radlobby zu werden. Die Radlobby ist ein Verein, der sich auf verschiedenen Ebenen für bessere Bedingungen für das Radfahren einsetzt. Mit eurer Mitgliedschaft habt ihr verschiedene Vorteile wie eine Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutzversicherung. Außerdem bekommt ihr jedes Quartal den Drahtesel - das österreichische Fahrradmagazin – zugesendet.

Danke, dass ihr bis zum Schluss dieses Videos dabeigeblieben seid. Wenn ihr die nächste Beradelung nicht versäumen wollt, dann abonniert doch meinen Kanal!

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